Mittelbrand / Weddersleben

Datum: 10. Januar 2026 
Alarmzeit: 22:14 Uhr 
Alarmierungsart: APP, DME, Sirene 
Dauer: 3 Stunden 6 Minuten 
Art: Mittelbrand 
Einsatzort: Wedderslebener Bahnhofsstraße, Weddersleben 
Mannschaftsstärke: 50 
Fahrzeuge: DLA (K)23/12 - Thale - 33, GW - L1 - Thale - 53, HLF 20 - Thale 46, KdoW - Thale - 11, LF 8/6 - Weddersleben - 42, MTF - Stecklenberg - 19, MTF - Weddersleben - 19, MZF - Warnstedt - 18, TSF-W - Warnstedt - 48 
Weitere Kräfte: Bauhof Thale, Polizei, Rettungsdienst ASB Thale 


Einsatzbericht:

Am Samstagabend wurden die Ortsfeuerwehren Weddersleben, Warnstedt und Thale, sowie Kräfte von Rettungsdienst und Polizei zu einem gemeldeten Mittelbrand in den Ortskern von Weddersleben alarmiert. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde auch die Ortsfeuerwehr Stecklenberg mit weiteren Atemschutzgeräteträgern dazu alarmiert. Die Anfahrt war an manchen Stellen im Ortskern von Weddersleben, durch Schnee und parkende Autos sehr anspruchsvoll.
Beim Eintreffen konnte ein Schuppen mit Hühnerstall in Brand vorgefunden werden. Ein Anwohner hatte bereits erste Löschmaßnahmen mittels Schnee unternommen. Umgehend wurde ein Löschangriff aufgebaut und die Brandbekämpfung unter Atemschutz eingeleitet. Weitere Einsatzkräfte bauten eine Löschwasserversorgung auf und leuchteten die Einsatzstelle aus. Der erste Hydrant, welche für die Löschwasserversorgung genutzt werden sollte, konnte zwar geöffnet werden, lieferte aber aufgrund der niedrigen Temperaturen kein Wasser. Ein weiterer Hydrant war glücklicherweise funktionstüchtig. Der Löschangriff zeigte schnell Wirkung und umfassende Nachlöscharbeiten konnten starten. Dazu wurde der Schuppen mittels Kettensäge abgetragen. Ein angrenzendes Gebäude wurde ebenfalls kontrolliert. Teile des Daches dieses Gebäudes und einer Wand mussten ebenfalls entfernt werden. Nachdem die Brandstelle mit Schaum bedeckt und mittels Wärmebildkamera kontrolliert wurde, konnte die Einsatznachbereitung starten.
Im Einsatz waren vier Trupps unter Atemschutz. Diese wurden durch die Logistikeinheit der Stadtfeuerwehr durch die Einsatzstellenhygiene begleitet.
Unser Dank gilt Anwohnern, welche warme Getränke bereitstellten.