Aktionstag der Kinder- und Jugendfeuerwehren

Am Samstag den 24.09.22 nahm unsere Kinder- und Jugendfeuerwehr aus Thale am Aktionstag der Kinder- und Jugendfeuerwehren des Kreisfeuerwehrverbandes Altkreis Quedlinburg teil. Vor Ort hatten alle die Aufgabe auf einer Strecke zwischen Ditfurt und Hausneindorf, die stolze 5 km lang war, verschiedene Stationen zum Thema Feuerwehr zu absolvieren. An den Stationen ging es darum, in Teamarbeit durch Geschicklichkeit, Wissen und natürlich mit ganz viel Spaß die gestellten Aufgaben zu lösen. Das war manchmal gar nicht so einfach!

Auf der Burg Hausneindorf wurden wir dann mit leckeren Nudeln und Tomatensoße aus der Gulaschkanone verpflegt. Insgesamt waren über 300 Kinder und Jugendliche am Start. Das war schon eine große Runde. Insgesamt war es wieder ein toller Tag und wir freuen uns schon auf den nächsten Aktionstag!

Kinder- und Jugendfeuerwehr Thale

World Cleanup Day

Zur weltweiten Aufräumaktion haben Feuerwehr, THW, Bergwacht, SV Stahl Thale sowie verschiedene Thalenser Firmen und Einwohner in diesem Jahr wieder kiloweise Müll in Thale gesammelt.
Somit konnte unsere schöne Stadt noch etwas schöner gemacht und von Plastik, Papier und Glas befreit werden.
Auch wenn es vor allem für die Jugendfeuerwehr Thale und die kleinsten Teilnehmer vom THW eine tolle “Such- und Sammelaktion” war, musste teilweise mit Erschrecken festgestellt werden, wie viel Müll doch einfach mutwillig in unserer Umwelt entsorgt wird. Denn sogar die kleinsten Unterstützer des World Cleanup Day haben sich gefragt: “Wieso schmeißen die Leute einfach ihren Müll hier hin?”
Sicherlich war es nicht möglich, in zwei Stunden alle Bereiche in Thale aufzuräumen. Doch vor allem die “Hotspots” wurden in Angriff genommen und gleichzeitig konnte auf das weltweite Problem der Umweltverschmutzung aufmerksam gemacht und alle Teilnehmenden nochmals sensibilisiert werden.
Wir hoffen, dass (vor allem die Verursacher) zukünftigt bewusster mit unserer Umwelt umgehen, bevor sie komplett im Müll versinkt und bedanken uns bei allen, die an diesem Tag gemeinsam ein Zeichen gesetzt haben!

Neues Fahrzeug für die Feuerwehr Friedrichsbrunn

Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Friedrichsbrunn konnten am Freitag ihr neues Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) begrüßen. Bereits zum zweiten Mal konnte Thales Bürgermeister Maik Zedschack gemeinsam mit Sandra Lepsien vom SOG Dienst das neue Fahrzeug persönlich in die Stadt Thale fahren, wo es standesgemäß begrüßt wurde.

Das MTF der Marke Mercedes-Benz ist durch ein erhöhtes Fahrwerk vor allem für das Gelände optimal geeignet.
Zudem besitzt es als erstes Mannschafts-Fahrzeug der Feuerwehren der Stadt Thale Allrad-Antrieb. Mit dieser Ausrüstung soll es künftig insbesondere auch bei Waldbränden auf Waldwegen zum Einsatz kommen.
Das Fahrzeug wird voraussichtlich auf der nächsten Jahreshauptversammlung der Ortswehr Friedrichsbrunn offiziell übergeben.

Die Stadt Thale sowie die Stadtwehrleitung wünschen den Kamerdinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Friedrichsrbunn bereits jetzt allzeit gute Fahrt!

Gemeinsamer Ausbildungsabend

Im Rahmen des wöchentlichen Dienstabends führte die Ortsfeuerwehr Thale am Freitag eine gemeinsame Ausbildung mit der Feuerwehr Timmenrode durch.
Auf dem Pfingstanger wurde das Einsatzszenario eines Scheunenbrandes nachgestellt.
Hierbei galt es eine Löschwasserversorgung sowie eine Riegelstellung zu einer weiteren angrenzenden Scheune aufzubauen, um diese vor dem Feuer zu schützen. Die Brandbekämpfung wurde mit zwei Rohren durchgeführt.
Außerdem musste aufgrund der Abgelegenheit der Einsatzstelle und der nicht vorhandenen Wasserentnahmestellen ein Wasserumschlagplatz errichtet werden, welcher anschließend im “Pendelverkehr” durch das Tanklöschfahrzeug mit Wasser versorgt wurde.
Im Verlaufe des “Einsatzes” wurde ein Atemschutzgeräteträger von Trümmelteilen getroffen und musste vom Sicherungstrupp gerettet werden.
Alle Szenarien konnten Hand in Hand durchgespielt und entsprechende Arbeitsabläufe anschließend ausgewertet werden.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die gelungene Ausbildung sowie noch einmal bei der Feuerwehr Timmenrode für ihre Unterstützung bei den vergangenen Unwettereinsätzen und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen (im Rahmen eines Ausbildungsdienstes).

 

Gemeinsam für den Harz. Gemeinsam beim Stadtfest Thale.

Am Wochenende vom 09.09.22 bis 11.09.22 fanden anlässlich der Festlichkeiten „100 Jahre Stadtrecht Thale“ zahlreiche Veranstaltungen im Stadtgebiet statt.

Unter dem Motto „Partner unter Blaulicht – Gemeinsam für den Harz“ haben viele Besucher des Stadtfestes verschiedenste Hilfsorganisationen auf der Blaulichtmeile im Friedenspark Thale besucht.

Der Verbund besteht aus Feuerwehren, Rettungsdiensten des ASB, der Malteser und des DRK, der DLRG, der Bergwacht und dem THW. Diese Einheiten verbindet alle gemeinsam die Zusammenarbeit in der täglichen Gefahrenabwehr und des Zivil- und Katastrophenschutzes.

Auf der Blaulichtmeile haben die Mitglieder aus der Jugend-, Einsatz- und Ehrenabteilung der jeweiligen Organisationen einen Überblick über ihre Arbeit gegeben, wobei alte und neue Technik ausgestellt und der Fortschritt der letzten Jahrzehnte bestaunt werden konnte.

Große und kleine Besucher konnten sich am Samstag und Sonntag die Einsatzfahrzeuge der Hilfsorganisationen erklären lassen, sich an der Spritzwand beweisen oder auch mal eine Einsatzuniform anprobieren.

Am Sonntagvormittag nahmen dann alle Hilfsorganisationen am großen Festumzug durch Thale teil, um sich und ihre Technik nochmals zu repräsentieren.

Beteiligt waren alle 10 Ortsteile der Feuerwehr Stadt Thale, das THW Quedlinburg, der ASB Thale, die DRK Bergwacht Thale, der Malteser Hilfsdienst und der Spielmannszug der Feuerwehr Wedderstedt.

Anschließend wurde die Blaulichtmeile fortgesetzt und parallel dazu das traditionelle Entenrennen durch Kameraden der Feuerwehr Thale auf der Bode unterstützt.

Für diesen Einsatz sowie ihr jahrelanges Engagement beim Entenrennen erhielt die Ortsfeuerwehr Thale von den „Blauen Herzen für Kinderfreundlichkeit e.V.“ einen Scheck über 300 Euro.

Ein besonderer Glückwunsch gilt darüber hinaus dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Stecklenberg, welcher in diesem Jahr den „Goldenen Thalix“ für außerordentliches Engagement in der Kategorie „Verein“ erhalten hat.

Alles in allem waren die drei Festtage ein voller Erfolg für alle Besucher, Veranstalter und nicht zuletzt für die Hilfsorganisationen, die so die Möglichkeit bekamen, auf sich und ihre ehrenamtliche Arbeit aufmerksam zu machen und mit potenziellen Mitgliedern ins Gespräch zu kommen. Jede einzelne Blaulichtorganisation freut sich über Zuwachs im Team. Egal ob klein oder groß: Es können sich jederzeit Informationen bei den entsprechenden Stellen eingeholt und Kontakt aufgenommen werden, um sich auf verschiedene Art und Weise ehrenamtlich zu engagieren.

Die Feuerwehren der Stadt Thale bedanken sich bei allen Mitwirkenden für die gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung. Ein großer Dank gilt zudem dem Team von „Gerüstbau Thale“, „Bauer Baum“ aus Timmenrode sowie der Stadtverwaltung für die gute Kooperation.

Die Feuerwehr Stadt Thale ist stolz und dankbar, dass die gegenseitige Unterstützung der Hilfsorganisationen weit über die tägliche Gefahrenabwehr und den Zivil- und Katastrophenschutz hinaus geht und sich alle Ehrenamtlichen jederzeit aufeinander verlassen können.

World Cleanup Day

Am 17. September 2022 findet der World Cleanup Day statt, die größte Bottom-Up-Bürgerbewegung der Welt zur Beseitigung von Umweltverschmutzung und Plastikmüll.

Auch die Kinder- und Jugendfeuerwehr Thale sowie die Einsatzabteilung nehmen am kommenden Samstag von 10-12 Uhr wieder an dieser weltweiten Aktion teil, um ein Zeichen zu setzen!

Jeder kann mitmachen: Treffpunkt ist 09:45 Uhr am Rathaus Thale. Dort erhaltet ihr von den Organisatoren Mülltüten und anschließend machen wir Thale ein kleines Stück sauberer. Die einzelnen Routen werden vor Ort bekannt gegeben.

2021 beteiligten sich 14 Millionen Menschen weltweit in 191 Ländern am World Cleanup Day und haben 53 Tausend Tonnen Müll aus der Natur entfernt. Sie setzten durch ihre Cleanups (Müllsammelaktionen) ein starkes Zeichen für eine saubere, gesunde und plastikmüllfreie Umwelt.

Mach mit bei der weltweit größten Cleanup Sammelaktion am World Cleanup Day. Sei auch Du dabei und befreie unsere Straßen, Parks, Strände, Wälder, Flüsse, Flussufer und die Meere von achtlos beseitigtem Abfall und Plastikmüll.

Weitere Infos unter: https://worldcleanupday.de/

Kinderfeuerwehr-Ausflug zum THW

Am vergangenen Freitag bekam die Kinderfeuerwehr aus Thale die Möglichkeit, das Technische Hilfswerk (THW) kennenzulernen.
Begrüßt wurden die jungen Brandschutzhelfer beim THW Ortsverband Quedlinburg von den THW-Kids. Da viele sich noch nicht kannten, durften beide Gruppen zunächst mit einem sehr lustigen Kennenlernspiel beginnen. Anschließend bekam die Kinderfeuerwehr das große Gelände des THW gezeigt.
Und weil nicht nur Feuerwehrautos interessant sind, durften sich alle Kinder die Fahrzeuge des THW, aber vor allem den Aufbau des Gerätekraftwagens (GKW I) anschauen. Dabei fiel auf, dass Feuerwehr und THW doch ziemlich viel gemeinsam haben.
Zum Ende des tollen Ausflugs ging es dann für alle Kinder durch das Trümmergelände, welches unter anderem aus Kriechgängen besteht und von den Einsatzkräften des THW für Übungs- und Ausbilungszwecke genutzt wird.
Nachdem alle wieder heile aus den Gängen gekrochen kamen, stand fest: das wird auf jeden Fall wiederholt!
Die Kinderfeuerwehr Thale bedankt sich recht herzlich bei den THW-Kids und ihren Betreuerinnen und freut sich bereits auf den Gegenbesuch des THW in ein paar Wochen.

Stadtkommandositzung

Am Donnerstagabend wurde im Rahmen der Stadtkommandositzung der neue Kommandowagen der Feuerwehr Stadt Thale, welcher sich seit Juli im Dienst befindet und bereits wertvolle Arbeit geleistet hat, offiziell vom Bürgermeister Maik Zedschack an die Stadtfeuerwehr übergeben. Gleichzeitig wurde sich vom “alten” Kommandowagen offiziell verabschiedet.


Anschließend haben sich die Stadtwehrleitung, die Wehrleiter und Stellvetreter aller Ortsfeuerwehren, der stellv. Kreisbrandmeister sowie der Bürgermeister und weitere Mitglieder der Stadtverwaltung in eine mehrstündige Gesprächsrunde begeben. Stadtwehrleiter Steffen Bornemann hatte hierbei mehrere Themenschwerpunkte auf seiner Agenda. Neben durchgeführten und geplanten Neuanschaffungen, vor allem hinsichtlich der Vegetationsbrandbekämpfung, wurde auch die Ausweitung der Digitalisierungsmaßnahmen in allen Ortswehren angesprochen. So werden zukünftig die einzelnen Wehren mithilfe von Tablets Unterstützung bei der Einsatzführung und Dokumentation erhalten.

Der neue stellvertretende Kreisbrandmeister, Dr. Alexander Beck, stellte anschließend die neustrukturierte Kreisbrandmeister-Organisation vor, in der er gemeinsam mit dem Kreisbrandmeister Kai-Uwe Lohse und Stellvertreter Sebastian Petrusch die Zusammenarbeit aller Feuerwehren des Landkreises Harz noch stärker optimieren und fördern möchte.

Zu Wort kamen daran anknüpfend alle Vetreter der Orstfeuerwehren, die Kinder- und Jugendwartin der Stadtfeuerwehr sowie die Beauftragte für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und die Stadtverwaltung Thale.

Hierbei konnten alle Themen und Anliegen auf den Tisch gebracht und konstruktive Diskussionen geführt werden. Trotz der zahlreichen Modernisierungen und Neubeschaffungen, besteht in einigen Gerätehäusern der Ortswehren an vielen Stellen dringender Handlungsbedarf. Um dies zukünftig stärker in Angriff zu nehmen, bleibt eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und den Führungskräften der Feuerwehren unerlässlich.

Weiterhin wurden anstehende Veranstaltungen im Stadtgebiet besprochen. Die Feuerwehren der Stadt Thale werden sich in den nächsten Wochen verstärkt im Stadtgeschehen einbringen und unter anderem die Veranstaltung “100. Jahre Stadt Thale” das gesamte Wochenende vom 09.09. – 11.09. begleiten.

Die Stadtwehrleitung bedankt sich rechtherzlich für die konstruktiven, aber auch emotionalen Hinweise der Führungskräfte und nimmt die angesprochenen Themen auf, um diese mit den verantwortlichen Gremien zu besprechen.

Nachruf
Die Feuerwehren der Stadt Thale drücken ihr herzliches Beileid zum plötzlichen Verlust des Oberbrandmeisters Mario Mausolf aus, welcher am 15.08.2022 im Alter von 49 Jahren verstorben ist.
Wir sind in Gedanken bei seiner Familie, den Angehörigen und Freunden sowie den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Quedlinburg.
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Jugendfeuerwehr-Zeltlager Stapelburg

Zum mittlerweile 30. Mal hieß es mit Beginn der Sommerferien für den Feuerwehrnachwuchs im Landkreis Harz: Sachen packen, das Zeltlager steht an! Dies war für unseren Nachwuchs insofern etwas ganz besonderes, weil es in den letzten zwei Sommern aufgrund der Corona-Pandemie eben keine Zeltlager geben konnte. Umso gespannter waren also alle Beteiligten, dass es nun endlich wieder losgehen konnte.
Bereits am Donnerstagmorgen trafen sich die Jugendwarte und ihre Helfer auf dem Areal in Stapelburg, um die Zelte aufzubauen und die letzten Handgriffe zu tätigen. Für den Nachwuchs war die heiß ersehnte Abfahrt dann um 15:00 Uhr am Gerätehaus in Altenbrak. Dort wurden unsere Jugendlichen von den jungen KameradInnen aus Friedrichsbrunn abgeholt, mit denen sie gemeinsam zelten und auch Teams in den Wettkämpfen bilden sollten. Nach dem Beziehen des Lagers gab es um 18:00 Uhr Abendbrot. Die Jugendlichen beider Wehren nutzen diese Gelegenheit auch gleich, um sich gegenseitig besser kennenzulernen. Nach einer kurzen Pause stand dann noch die traditionelle Nachtwanderung an, bevor es in die Schlafsäcke ging.
Der Freitagmorgen begann um 07:00 Uhr mit dem Wecken. Nach einem gemeinsamen Frühstück stand der Vormittag im Zeichen des Orientierungsmarsches, der durch Stapelburg und das Umland führte und verschiedene Stationen bereithielt, an denen es sich im Wettkampf zu messen galt. Dort wurden vor allem Konzentration, Schnelligkeit und Geschicklichkeit auf die Probe gestellt, beispielsweise beim Kistenstapeln, Bogenschießen oder einem Parkour, um nur einige der insgesamt acht Stationen zu nennen.
Nach einem deftigen Mittagessen standen am Nachmittag die Wettkämpfe in der Feuerwehrtechnik auf dem Programm. Hier ging es um das Feuerwehrhandwerk an sich und konnten sich alle Teams beispielsweise beim Knoten binden, Saugleitungen kuppeln oder auch Fangleinenzielwurf (und noch viel mehr!) messen. Nach der Rückkehr zu den Zelten am frühen Abend gab es wieder ein gemeinsames Abendessen. Außerdem bekamen unsere Jugendlichen Besuch von einigen Eltern, die einmal schauen wollten, wie es in so einem Zeltlager eigentlich abläuft. Davon abgesehen konnten die neu entstandenen Freundschaften mit den KameradInnen aus Friedrichsbrunn weiter vertieft werden.
Auch am Samstagmorgen hieß es um 07:00 Uhr: „Raus aus den Federn!“, denn am Vormittag standen die Spiel- & Spaßwettkämpfe auf dem Programm. Bei den kreativen Wettkämpfen blieb keine Uniform trocken und wurde trotz der Wettkampfatmosphäre viel gelacht. Ein Highlight ist dabei sicher immer die „Nasse Bank“, bei der es gilt, so viel Wasser wie möglich von einem Eimer in einen anderen Eimer zu transportieren, die an den Enden einer Bierbank stehen. Der Clou: Das Ganze muss mit einem Schwamm und über den Kopf der TeilnehmerInnen hinweg passieren. Ein großer Spaß!
Unterstützt wurde unser Nachwuchs als Überraschung noch von unserem Stadtwehrleiter, der mit dem neuen Kommandowagen der Stadtfeuerwehr Thale zum Zeltlager kam und die jungen KameradInnen bei den Wettkämpfen anfeuern wollte. Unser Nachwuchs ließ sich natürlich nicht lumpen und spendierte zum Mittagessen eine leckere Portion aus der Gulaschkanone – schließlich müssen auch Stadtwehrleiter etwas essen! Die Gelegenheit, den neuen Kommandowagen auf Herz und Nieren zu prüfen, ließ sich der Nachwuchs natürlich nicht entgehen. Lieber Steffen, über diese Stippvisite haben sich alle sehr gefreut, zumal es der einzige Besuch aus der Kernstadt blieb.
Nach all den Wettkämpfen konnte sich am Samstagnachmittag dann endlich etwas erholt werden. Der einzige Programmpunkt hieß: Freizeit! Doch auch Freizeit will genutzt werden und so brach die zusammengewürfelte Truppe aus AltenbrakerInnen und FriedrichbrunnerInnen auf zum Baumwipfelpfad in Bad Harzburg – von Stapelburg aus schließlich nicht so weit weg wie aus dem Bodetal und den Bergen drumherum. Nach der Rückkehr und einem Abendessen stand schließlich noch die Lagerdisco auf dem Programm.
Nach langen Tagen und Nächten hieß es aber auch am Sonntag um 07:00 Uhr erbarmungslos: „Aufstehen!“ Mit noch kleinen Augen wurde gefrühstückt und ging es schließlich zur Siegerehrung. Und was soll man sagen: Unser Nachwuchs hat sich richtig gut angestellt und trotz der durchmischten Truppe, die vorher nie zusammen üben konnte, einen hervorragenden 3. Platz in den Spiel- & Spaßwettkämpfen (Altersklasse 10-13) erringen können. Vor allem hatten aber alle einen riesigen Spaß bei der Sache und konnten ganz nebenbei neue Freundschaften knüpfen – auch das ja etwas, was während der letzten zwei Jahren kaum passieren konnte. Wir „Erwachsenen“ sind jedenfalls mächtig stolz und denken, dass auch wir uns bei diesem Teamgeist die ein oder andere Scheibe abschneiden könnten – und sollten!
Nach dem Abbau der Zelte und dem Verladen aller Utensilien wurde gegen 11:30 Uhr die Heimreise angetreten. Wieder zu Hause musste alles ausgepackt und aufgeräumt werden, aber auch das war bald geschafft. Alle Kinder und Jugendlichen und auch unsere Betreuer konnten sichtbar gezeichnet, aber vor allem mit leuchtenden Augen wieder zu Hause begrüßt werden.
Ein abschließender Gruß geht an Pia aus Friedrichsbrunn, die am Sonntag Geburtstag hatte. Liebe Pia, auch auf diesem Wege nochmals alles Gute zum Geburtstag aus dem Bodetal!
Zu guter Letzt heißt es, „Danke!“ zu sagen: Allen voran Marcus Kißner, der noch einmal der „Lagerchef“ war und alles hervorragend im Griff hatte. Marcus wurde im Kreis der Jugendwarte aus seinem Amt als Gemeindejugendwart verabschiedet und erhielt in Anerkennung seiner andauernden Verdienste um die Jugendfeuerwehren im Landkreis Harz die Bandschnalle des Kreisfeuerwehrverbandes Harz. Herzlichen Glückwunsch!
Doch auch Marcus kann so ein Zeltlager nicht allein stemmen. Deshalb gilt ein genauso großer Dank unseres Nachwuchses und unseres Jugendwartes Sascha dem Kreisfeuerwehrverband Harz e.V. als Ausrichter, dem Logistikzug des Landkreises Harz als hervorragender Caterer (ja, so kann man das schon nennen!), der Stadt Thale und dem Bürgermeister Maik Zedschack für die organisatorische und finanzielle Unterstützung, unserem Stadtwehrleiter Steffen Bornemann für Unterstützung und Überraschungsbesuch, dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Altenbrak-Treseburg für die zusätzliche finanzielle Unterstützung, allen Helfern vor Ort und in der Heimat, den KameradInnen der Feuerwehren Altenbrak-Treseburg und Friedrichsbrunn und natürlich unseren Familien, die es allen Beteiligten – ob jung oder schon etwas älter – ermöglichen, einige Tage fernab der Homebase zu verbringen.
Von Seiten der „Erwachsenen“ KameradInnen nochmals herzlichen Glückwunsch an den Nachwuchs: Wir sind stolz auf euch! Und dir, lieber Sascha, sowie deinen Helfern auch vielen Dank für euer fortwährendes Engagement: Nur so kann eine Jugendfeuerwehr leben – und mit ihr ein Dorf!
(Alle Fotos werden mit Einwilligung aller abgebildeten Personen veröffentlicht!)

Quelle: Facebook-Seite FFW Altenbrak-Treseburg


Jugendfeuerwehr-Zeltlager Stapelburg

Jugendfeuerwehr-Zeltlager Stapelburg

Zum mittlerweile 30. Mal hieß es mit Beginn der Sommerferien für den Feuerwehrnachwuchs im Landkreis Harz: Sachen packen, das Zeltlager steht an! Dies war für unseren Nachwuchs insofern etwas ganz besonderes, weil es in den letzten zwei Sommern aufgrund der Corona-Pandemie eben keine Zeltlager geben konnte. Umso gespannter waren also alle Beteiligten, dass es nun endlich wieder losgehen konnte.
Bereits am Donnerstagmorgen trafen sich die Jugendwarte und ihre Helfer auf dem Areal in Stapelburg, um die Zelte aufzubauen und die letzten Handgriffe zu tätigen. Für den Nachwuchs war die heiß ersehnte Abfahrt dann um 15:00 Uhr am Gerätehaus in Altenbrak. Dort wurden unsere Jugendlichen von den jungen KameradInnen aus Friedrichsbrunn abgeholt, mit denen sie gemeinsam zelten und auch Teams in den Wettkämpfen bilden sollten. Nach dem Beziehen des Lagers gab es um 18:00 Uhr Abendbrot. Die Jugendlichen beider Wehren nutzen diese Gelegenheit auch gleich, um sich gegenseitig besser kennenzulernen. Nach einer kurzen Pause stand dann noch die traditionelle Nachtwanderung an, bevor es in die Schlafsäcke ging.
Der Freitagmorgen begann um 07:00 Uhr mit dem Wecken. Nach einem gemeinsamen Frühstück stand der Vormittag im Zeichen des Orientierungsmarsches, der durch Stapelburg und das Umland führte und verschiedene Stationen bereithielt, an denen es sich im Wettkampf zu messen galt. Dort wurden vor allem Konzentration, Schnelligkeit und Geschicklichkeit auf die Probe gestellt, beispielsweise beim Kistenstapeln, Bogenschießen oder einem Parkour, um nur einige der insgesamt acht Stationen zu nennen.
Nach einem deftigen Mittagessen standen am Nachmittag die Wettkämpfe in der Feuerwehrtechnik auf dem Programm. Hier ging es um das Feuerwehrhandwerk an sich und konnten sich alle Teams beispielsweise beim Knoten binden, Saugleitungen kuppeln oder auch Fangleinenzielwurf (und noch viel mehr!) messen. Nach der Rückkehr zu den Zelten am frühen Abend gab es wieder ein gemeinsames Abendessen. Außerdem bekamen unsere Jugendlichen Besuch von einigen Eltern, die einmal schauen wollten, wie es in so einem Zeltlager eigentlich abläuft. Davon abgesehen konnten die neu entstandenen Freundschaften mit den KameradInnen aus Friedrichsbrunn weiter vertieft werden.
Auch am Samstagmorgen hieß es um 07:00 Uhr: „Raus aus den Federn!“, denn am Vormittag standen die Spiel- & Spaßwettkämpfe auf dem Programm. Bei den kreativen Wettkämpfen blieb keine Uniform trocken und wurde trotz der Wettkampfatmosphäre viel gelacht. Ein Highlight ist dabei sicher immer die „Nasse Bank“, bei der es gilt, so viel Wasser wie möglich von einem Eimer in einen anderen Eimer zu transportieren, die an den Enden einer Bierbank stehen. Der Clou: Das Ganze muss mit einem Schwamm und über den Kopf der TeilnehmerInnen hinweg passieren. Ein großer Spaß!
Unterstützt wurde unser Nachwuchs als Überraschung noch von unserem Stadtwehrleiter, der mit dem neuen Kommandowagen der Stadtfeuerwehr Thale zum Zeltlager kam und die jungen KameradInnen bei den Wettkämpfen anfeuern wollte. Unser Nachwuchs ließ sich natürlich nicht lumpen und spendierte zum Mittagessen eine leckere Portion aus der Gulaschkanone – schließlich müssen auch Stadtwehrleiter etwas essen! Die Gelegenheit, den neuen Kommandowagen auf Herz und Nieren zu prüfen, ließ sich der Nachwuchs natürlich nicht entgehen. Lieber Steffen, über diese Stippvisite haben sich alle sehr gefreut, zumal es der einzige Besuch aus der Kernstadt blieb.
Nach all den Wettkämpfen konnte sich am Samstagnachmittag dann endlich etwas erholt werden. Der einzige Programmpunkt hieß: Freizeit! Doch auch Freizeit will genutzt werden und so brach die zusammengewürfelte Truppe aus AltenbrakerInnen und FriedrichbrunnerInnen auf zum Baumwipfelpfad in Bad Harzburg – von Stapelburg aus schließlich nicht so weit weg wie aus dem Bodetal und den Bergen drumherum. Nach der Rückkehr und einem Abendessen stand schließlich noch die Lagerdisco auf dem Programm.
Nach langen Tagen und Nächten hieß es aber auch am Sonntag um 07:00 Uhr erbarmungslos: „Aufstehen!“ Mit noch kleinen Augen wurde gefrühstückt und ging es schließlich zur Siegerehrung. Und was soll man sagen: Unser Nachwuchs hat sich richtig gut angestellt und trotz der durchmischten Truppe, die vorher nie zusammen üben konnte, einen hervorragenden 3. Platz in den Spiel- & Spaßwettkämpfen (Altersklasse 10-13) erringen können. Vor allem hatten aber alle einen riesigen Spaß bei der Sache und konnten ganz nebenbei neue Freundschaften knüpfen – auch das ja etwas, was während der letzten zwei Jahren kaum passieren konnte. Wir „Erwachsenen“ sind jedenfalls mächtig stolz und denken, dass auch wir uns bei diesem Teamgeist die ein oder andere Scheibe abschneiden könnten – und sollten!
Nach dem Abbau der Zelte und dem Verladen aller Utensilien wurde gegen 11:30 Uhr die Heimreise angetreten. Wieder zu Hause musste alles ausgepackt und aufgeräumt werden, aber auch das war bald geschafft. Alle Kinder und Jugendlichen und auch unsere Betreuer konnten sichtbar gezeichnet, aber vor allem mit leuchtenden Augen wieder zu Hause begrüßt werden.
Ein abschließender Gruß geht an Pia aus Friedrichsbrunn, die am Sonntag Geburtstag hatte. Liebe Pia, auch auf diesem Wege nochmals alles Gute zum Geburtstag aus dem Bodetal!
Zu guter Letzt heißt es, „Danke!“ zu sagen: Allen voran Marcus Kißner, der noch einmal der „Lagerchef“ war und alles hervorragend im Griff hatte. Marcus wurde im Kreis der Jugendwarte aus seinem Amt als Gemeindejugendwart verabschiedet und erhielt in Anerkennung seiner andauernden Verdienste um die Jugendfeuerwehren im Landkreis Harz die Bandschnalle des Kreisfeuerwehrverbandes Harz. Herzlichen Glückwunsch!
Doch auch Marcus kann so ein Zeltlager nicht allein stemmen. Deshalb gilt ein genauso großer Dank unseres Nachwuchses und unseres Jugendwartes Sascha dem Kreisfeuerwehrverband Harz e.V. als Ausrichter, dem Logistikzug des Landkreises Harz als hervorragender Caterer (ja, so kann man das schon nennen!), der Stadt Thale und dem Bürgermeister Maik Zedschack für die organisatorische und finanzielle Unterstützung, unserem Stadtwehrleiter Steffen Bornemann für Unterstützung und Überraschungsbesuch, dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Altenbrak-Treseburg für die zusätzliche finanzielle Unterstützung, allen Helfern vor Ort und in der Heimat, den KameradInnen der Feuerwehren Altenbrak-Treseburg und Friedrichsbrunn und natürlich unseren Familien, die es allen Beteiligten – ob jung oder schon etwas älter – ermöglichen, einige Tage fernab der Homebase zu verbringen.
Von Seiten der „Erwachsenen“ KameradInnen nochmals herzlichen Glückwunsch an den Nachwuchs: Wir sind stolz auf euch! Und dir, lieber Sascha, sowie deinen Helfern auch vielen Dank für euer fortwährendes Engagement: Nur so kann eine Jugendfeuerwehr leben – und mit ihr ein Dorf!
(Alle Fotos werden mit Einwilligung aller abgebildeten Personen veröffentlicht!)

Quelle: Facebook-Seite FFW Altenbrak-Treseburg

Gemeinsame Ausbildung im Steinbachtal

Bergwacht und Feuerwehr – eine gemeinsame Ausbildung im Steinbachtal

Am vergangenen Freitag führten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Thale eine gemeinsame Ausbildung mit der Bergwacht Thale durch.
Im Steinbachtal trafen sich alle Einsatzkräfte und teilten sich zunächst in zwei Gruppen auf. Während eine Gruppe die Rettung einer Person aus schwierigem Gelände als Themenschwerpunkt aufgriff, übte die andere Gruppe die Brandbekämpfung am Steilhang.
Für die Maßnahmen der Personenrettung konnten zunächst verschiedene Optionen seitens der Feuerwehr und der Bergwacht besprochen werden, wobei einerseits die Gebirgstrage der Bergwacht und andererseits die Schleifkorbtrage der Feuerwehr als mögliche Rettungsmittel gegenseitig erklärt wurden.
Einen Steilhang weiter nutzen die Kameradinnen und Kameraden die Möglichkeit, sich mit Löschmaßnahmen in steilem Gelände zu befassen. Hierfür wurden einmal die Löschrucksäcke der Feuerwehr und einmal die hitzebeständigen Seile (bis 500°C) der Bergwacht vorgestellt, welche nach dem Brand am Steilhang der Roßtrappe als notwendiges Rettungsmittel beschafft wurden.
Nach den jeweiligen theoretischen Inputs konnten die Szenarien der Personenrettung sowie die Brandbekämpfung in steilem Gelände einmal praktisch umgesetzt werden. Bergwacht und Feuerwehr arbeiteten hierbei Hand in Hand und konnten sich gegenseitig Tipps und Tricks zeigen.
Unterbrochen wurde die Ausbildung dann durch einen Realeinsatz der Bergwacht. Eine Person war im Gelände verunglückt, sodass die Bergwacht gemeinsam mit dem Rettungsdienst und Notarzt die Einsatzstelle anfuhr und die Rettungsmaßnahmen einleitete.
Nach Abschluss der Ausbildung sowie des Bergwachteinsatzes konnten alle Einsatzkräfte im Gerätehaus Thale eine Nachbesprechung durchführen und den Abend gemeinsam ausklingen lassen.
Wir bedanken uns recht herzlich bei der Bergwacht Thale für diese sehr interessante und aufschlussreiche Ausbildung und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Dienstabende.

 

Highlandgames 2022

Highlandgames 2022 im Sommerbad Thale

Am Samstag, den 09.07.22 fanden die alljährlichen Highlandgames der Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadt Thale statt. 

Gastgeber war in diesem Jahr die Ortsfeuerwehr Thale, welche sich als Austragungsort das Sommerbad ausgesucht hatte.

Bei doch leider recht wechselhaftem Wetter wurden die diesjährigen Highlandgames vom Bürgermeister, der Stadtwehrleitung sowie der Stadtjugendwartin am Samstagmorgen eröffnet. Anschließend traten die Kinder- und Jugendfeuerwehren aus Friedrichsbrunn, Altenbrak-Treseburg, Weddersleben, Stecklenberg, Westerhausen und Thale an mehreren Stationen gegeneinander an. Die Kinder und Jugendlichen der einzelnen Ortswehren stellten sich in Teams vielen verschiedenen feuerwehrtechnischen Aufgaben, wie dem Bauen eines „Amarturenbaums“, Schlauchlängenweitlauf, Sandsackstapeln oder Schläucheflechten. Außerdem gab es an den Stationen diverse Sport- und Geschicklichkeitsspiele, bei denen nicht nur Reaktionsfähigkeit und Körperbeherrschung, sondern vor allem Teamwork gefragt waren. 

Am frühen Nachmittag konnten die Ergebnisse des Stationslaufes ausgewertet und die Siegerehrung vom Stadtwehrleiter Steffen Bornemann und der Stadtjugendwartin Nadine Bauer durchgeführt werden.

Als Sieger der diesjährigen Highlandgames in der Kategorie „Kinderfeuerwehr“ gewann die Kinderfeuerwehr aus Thale.

Die Jugendfeuerwehr aus Westerhausen belegte in ihrer Kategorie den 1. Platz und konnte den Pokal mit nach Hause nehmen.

Wir gratulieren allen Teams zu den großartigen Leistungen und bedanken uns recht herzlich bei allen Betreuerinnen und Betreuern für die Unterstützung an den einzelnen Stationen.

 

Ein großer Dank gilt zudem der Stadt Thale sowie der Bodetal Tourismus GmbH für die Nutzung des Sommerbads als diesjährigen Austragungsort.

Team der Kinder- und Jugendfeuerwehr

Neuer Kommandowagen

Neuer Kommandowagen in Dienst gestellt

Am Freitag, den 08. Juli 2022 konnte nach langer intensiver Planung der neue Kommandowagen für die Stadtfeuerwehr Thale in Dienst gestellt werden.

Nachdem das Vorgängermodell bereits einige Jahre gute Dienste für die zehn Ortswehren geleistet hat, soll nun ein Ford Ranger die taktischen Einsatzwerte für die Führungskräftearbeit erhöhen.

Der Kommandowagen (Kdow) dient dem Einsatzleitdienst (ELD) als Fahrzeug, um kleinere Einsätze im Stadtgebiet zu übernehmen, Lagen zu erkunden oder bei Einsätzen der Ortswehren als höchste Führungskraft zu unterstützen. Ausgewählte Zug- und Verbandsführer der Stadtfeuerwehr Thale haben sieben Tage am Stück Einsatzleitdienst und sind in diesem Zeitraum jeweils für das gesamte Stadtgebiet mit all seinen Ortsteilen zuständig.

Am Freitagmorgen konnte der neue Kommandowagen traditionell vom Bürgermeister Maik Zedschack aus dem Autohaus in Halberstadt abgeholt und von ihm persönlich in seine Stadt gefahren werden. Dort wurde er von der Orts- und Stadtwehrleitung sowie einigen Kameraden am Ortseingang in Empfang genommen und bis zum Gerätehaus begleitet.

Zur besseren Erkundung ist der Kommandowagen mit leistungsstarken Scheinwerfern ausgestattet, verfügt zudem über ein Regalsystem im Kofferraum, einem Kleinlöschgerät sowie Schreibmöglichkeiten und Materialien für die Führungsarbeit. Das Fahrzeug verfügt zudem über eine vollständige Warn- und Kommunikationseinrichtung und ist vor allem für Einsätze in schwierigem Gelände gut geeignet.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger wird das neue Fahrzeug zukünftig einen noch größeren Mehrwert für die Stadtfeuerwehr Thale haben, betont Stadtwehrleiter Steffen Bornemann.

Das diese Fahrzeugbeschaffung ermöglicht werden konnte, haben die Kameradinnen und Kameraden vor allem der Stadt Thale mit ihrem Bürgermeister Maik Zedschack sowie dem Stadtrat, aber nicht zuletzt auch dem Kreisbrandmeister Kai-Uwe Lohse zu verdanken, die alle maßgeblich an der Umsetzung beteiligt waren.

Zum wöchentlichen Dienstabend konnte der Kommandowagen in Dienst gestellt werden und wird ab sofort den Einsatzleitdienst bei seinen Einsätzen begleiten.

Ein großer Dank gilt darüber hinaus der Firma KFZ Ackmann in Drübeck für den Ausbau des Fahrzeuges, der Firma Reklamewerkstatt Enrico Hahne sowie dem Ansprechpartner Thorsten Elbe von der Firma Auto-Ackert GmbH in Halberstadt.

Im August wird dann die traditionelle Taufe des neuen Kommandowagens erfolgen.

Feuerwehr Stadt Thale

 

Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung Altenbrak-Treseburg

Corona bringt nach wie vor alles ein wenig durcheinander: Ursprünglich für den März geplant, dann aber aufgrund der hohen Infektionszahlen wieder verschoben, fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altenbrak-Treseburg schließlich am vergangenen Freitag, dem 17. Juni 2022, statt. Ortswehrleiter Mark Günther blickte zusammen mit den KameradInnen und einer Reihe von Gästen auf das Einsatzjahr 2021 zurück und zog Bilanz.

Wie üblich begann die Veranstaltung mit der Ehrung der im letzten Jahr verstorbenen FeuerwehrkameradInnen. Auch die Freiwillige Feuerwehr Altenbrak-Treseburg hatte Verluste zu beklagen und gedachte in diesem Moment besonders dem Kameraden Hans-Jörg Reulecke, der lange Jahre Teil der Einsatz- und später auch der Alters- und Ehrenabteilung war und den KameradInnen unvergessen bleiben wird.

Anschließend folgte der Bericht des Ortswehrleiters. Kamerad Günther begann seinen Bericht mit dem letztlich prägendsten Faktor des letzten Jahres: Der Coronapandemie. Diese erschwerte insbesondere zu Jahresbeginn den regulären Dienstbetrieb erheblich und hinterließ in Form zusätzlicher Schutzmaßnahmen auch Spuren im Einsatzbetrieb. Anstelle eines regulären Dienstes waren es somit eine Reihe von winterbedingten Einsätzen, die das Jahr einläuteten.

Schon Mitte Januar gelang es aber, eine regelmäßige Onlineausbildung auf die Beine zu stellen, die dann im zweiwöchigen Rhythmus bis zur Wiederaufnahme der Präsenzausbildung im Mai fortgesetzt werden konnte. Obwohl „nur“ eine kleine Ortswehr, war die Freiwillige Feuerwehr Altenbrak-Treseburg eine der wenigen Feuerwehren im Landkreis, die so eine regelmäßige Ausbildung auch während der Lockdownphasen aufrechterhalten konnte, was einerseits Beleg der Leistungsfähigkeit der Brandschützer im Bodetal ist, andererseits aber auch zeigt, wie wichtig es ist, auch mit der Zeit zu gehen und technologischen Fortschritt nicht nur zu beobachten, sondern zu nutzen. Dies bedingt im Umkehrschluss aber auch, dass die dazu notwendigen Mittel zur Verfügung stehen und dass alle KameradInnen entsprechende Angebote auch wahrnehmen – beides war nicht immer der Fall und zumindest die Bereitschaft zur Teilnahme an angebotenen Dienstabenden sollte innerhalb der Einsatzabteilung verbessert werden, denn auch nach der Wiederaufnahme regulärer Dienste in Präsenz war die Dienstbereitschaft nicht immer optimal, so Günther.

Insgesamt wurden im Jahr 2021 rund 1.100 Stunden an Standortausbildung geleistet – wohlgemerkt ohne die ungezählten Stunden, die abseits des Dienstes bei Wartungs- und Pflegearbeiten, bei der Jugendfeuerwehr sowie bei der Büroarbeit und weiteren Dingen geleistet wurden. Die Dienste gliederten sich in 11 Onlinedienste, eine Hybridausbildung (Online und Präsenz), 9 Gerätedienste und 22 praktische Ausbildungen, darunter ein sehr gewinnberingendes Seminar zur Vegetations- und Flächenbrandbekämpfung – aktuell ja wichtiger denn je. Kamerad Günther merkte zudem an, dass die immer weiter zunehmende Belastung mit Organisations- und Verwaltungsarbeit zunehmend problematisch wird.

Ähnliche hohe Zahlen sind beim Einsatzaufkommen zu verzeichnen: Im Jahr 2021 wurde die Freiwillige Feuerwehr Altenbrak-Treseburg insgesamt 42-mal zum Einsatz gerufen – die bisher höchste Zahl in der Geschichte der BrandschützerInnen im Bodetal. Diese Alarmierungen gliederten sich in 40 Einsätze zur technischen Hilfeleistung (Schwerpunkte: Baumbruch, Verkehrsunfälle, Tragehilfen) und 2 Brandeinsätze. Insbesondere zwei Motorradunfälle mit tödlichem Ausgang in Juni und Juli sowie eine abzusichernde Nachtlandung eines Rettungshubschraubers im Zuge eines verunglückten Kleinkindes im November blieben dabei in nicht unbedingt positiver, aber eben besonderer Erinnerung aller beteiligten Einsatzkräfte. Insgesamt haben die Aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Altenbrak-Treseburg so knappe 392 Stunden im Einsatzdienst abgeleistet.

Aktivitäten beziehungsweise auch Veranstaltungen in den Orten fanden im Jahr 2021 aufgrund der Pandemie kam statt, sodass die Feuerwehr hier nicht zum Zuge kam. Auch dies war sicherlich ein Faktor, der das Thema „Feuerwehr“ für den einen oder anderen etwas in den Hintergrund hat rücken lassen.

Und so mussten auch einige Probleme angesprochen werden: Neben der nachgelassenen Dienstbeteiligung, der insgesamt nach wie vor zu dünnen Personaldecke und den ausbleibenden Maßnahmen entgegen der Landflucht seitens des Bundes, der Länder und letztlich zum Teil auch der Kreise und Kommunen wurde auch der teils bedenkliche bauliche Zustand insbesondere des Standortes in Treseburg sowie die Unzufriedenheit mit dem dort momentan stationierten Einsatzfahrzeug angesprochen. Hier besteht genauso so dringend Handlungsbedarf wie auch nach wie vor mit der Löschwasserversorgung im Bodetal sowie an einigen weiteren Stellen, an denen der Schuh drückt und die im Verlaufe des Berichts skizziert wurden.

Obwohl die Bilanz des Jahres 2021 also durchaus als „durchwachsen“ bezeichnet werden kann, konnten dennoch viele Dinge erreicht werden und ist Einsicht oft der erste Weg zur Besserung. Für ihre dahingehenden Anstrengungen dankte der Ortswehrleiter allen beteiligten Personen auf Ebene der Gemeinde, der Stadt und der Stadtfeuerwehr sowie insbesondere den KameradInnen der Freiwilligen Feuerwehr Altenbrak-Treseburg und ihren Familien.

Anschließend kam Jugendwart Sascha Borowski zu Wort und berichtete über die Geschehnisse in der Jugendfeuerwehr. Noch viel mehr als in der Einsatzabteilung schlugen hier die Folgen der Corona-Pandemie ins Gewicht. Über Monate konnten keine Dienste und Aktivitäten durchgeführt werden, was die Jugendfeuerwehr selbst schließlich bis kurz vor das Aus brachte, da die jungen BrandschützerInnen in den Monaten ohne Kontakt teils andere Interessen entwickelten und so auch anderen Pfaden folgten. Erst im Sommer konnten die Ausbildung und letztlich auch weitere Aktivitäten wieder aufgenommen werden.

Diese reihten sich dann aber eng aneinander und waren nicht weniger spannend: Neben dem „Zeltlager auf Abstand“, das als tolle Alternative zum traditionellen Zeltlager vom Kreisfeuerwehrverband Harz auf die Beine gestellt wurde, folgten mehrfach Aktivitäten in Zusammenarbeit mit der Integrativen Ferienfreizeit Kornblume e.V. in Thale, der Orientierungsmarsch des Kreisfeuerwehrverbandes in Silstedt sowie ein Besuch der Rettungswache des Arbeiter-Samariter-Bundes in Thale. Dies alles, so Borowski, war nur Dank des Engagements aller Beteiligten vom Kreisfeuerwehrverband, über die Verantwortlichen der genannten Organisationen bis hin zum Team der unterstützenden Kameraden in der Freiwilligen Feuerwehr Altenbrak-Treseburg möglich. Ihnen alle dankte er deshalb herzlich.

Letztlich zahlte sich die Mühe dann auch aus: Mit fünf Neueintritten konnte die Jugendfeuerwehr schließlich „wiederbelebt“ werden, sodass am 31.12.2021 wieder neun Mitglieder gezählt werden konnten. Die fünf Mädels und vier Jungs absolvierten insgesamt 27 Dienstnachmittage, an denen 19 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 12 Stunden allgemeine Jugendarbeit geleistet wurden. Der Bericht schloss mit einem erneuten Dank an alle UnterstützerInnen.

Im Anschluss meldeten sich auch die Gäste mit Grüßen zu Wort: So dankte der Bürgermeister der Stadt Thale, Maik Zedschack, den Einsatzkräften im Bodetal auch im Namen des Stadtrates für die geleistete Arbeit und betonte, dass die Finanzlage der Stadt insgesamt zwar angespannt ist, trotzdem die dringendsten Wünsche der Feuerwehr in der Regel Berücksichtigung fänden. Dem Dank schlossen sie auch Stadtwehrleiter Steffen Bornemann sowie die Ortsbürgermeister Michel Wiese aus Altenbrak und Mike Neubarth aus Treseburg an. Weitere Grußworte kamen von den KameradInnen aus Allrode, der Verwaltung in Person der Leiters des Ordnungsamts in Person von Philipp Zedschack sowie von Kameradin Claudia Stenschke als Vertreterin des Kreisfeuerwehrverbands Harz.

Stadtwehrleiter Steffen Bornemann nahm zudem zu einigen der angesprochenen Probleme Stellung und konnte teilweise auch Abhilfe in Aussicht stellen: So geht beispielsweise die Beschaffung eines neuen Fahrzeuges für den Standort Treseburg nun erfreulicherweise ihren Weg. Angedacht ist hier ein geländegängiges Mehrzweck- bzw. Kleinlöschfahrzeug auf Pick-Up-Basis, das mit Kleinlöschanlage und Gerätschaften zur ersten technischen Hilfeleistung ausgestattet sein wird und seine Stärken insbesondere bei Einsätzen auch abseits der befestigten Wege sowie bei Wald- und Vegetationsbränden ausspielen können soll. Vergleichbare Fahrzeugtypen seien im unmittelbaren Umfeld mit Ausnahme der Feuerwehr Blankenburg zudem bisher kaum vorhanden, was den Einsatzwert weiter erhöhen wird. Des Weiteren konnte der Stadtwehrleiter einen ersten Helm des neuen Typs symbolisch übergeben. Die neuen Helme werden in Kürze stadtweit für einheitlichen Schutz sorgen und zeichnen sich neben der exzellenten Schutzwirkung insbesondere durch ein integriertes Beleuchtungssystem aus, das aus leistungsstarker integrierter LED-Helmlampe an der Front und Positionslicht an der Rückseite besteht. Die Helme vom Typ Rosenbauer Heros H30 werden die bisherigen Modelle – in der Mehrzahl MSA Gallet F1 und mittlerweile am Ende ihrer maximal erlaubten Nutzungsdauer – in Kürze ersetzen.

Zu guter Letzt standen dann auch noch Beförderungen und Ehrungen an. Befördert wurden:

• Lilli Neubarth zur Feuerwehrfrau
• Anakin Neubarth zum Feuerwehrmann-Anwärter

Für langjährige Tätigkeit im Brandschutz ausgezeichnet wurden:

• Hansi Mros – 50 Jahre
• Volkmar Brinkmann – 40 Jahre
• Ralf Schmidt – 40 Jahre
• Eike Jeske – 30 Jahre

Besondere Ehrungen wurde zudem zwei weiteren Kameraden zuteil:

• Sascha Borowski wurde in Anerkennung seiner anhaltenden, engagierten Jugendarbeit die Bandschnalle der Verbandsjugendfeuerwehr Harz verliehen.
• Bernd Salomon wurde in Anerkennung seiner langjährigen, vorbildlichen Tätigkeit im Brandschutz die Bandschnalle des Kreisfeuerwehrverbandes Harz verliehen.

Allen Geehrten und Beförderten an dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch!

Nach einigen Schlussworten des Ortswehrleiters und insbesondere auch einem weiteren Dank an die KameradInnen der Ortsfeuerwehr Altenbrak-Treseburg folgte noch die Aufnahme einiger Fotos der Geehrten und Beförderten, bevor die Veranstaltung mit einem kleinen Imbiss zu Ende ging.

Eure Freiwillige Feuerwehr Altenbrak-Treseburg

Quelle: https://www.facebook.com/501005786702464/posts/pfbid02R2vaG9oJbe7pjXNZ361mfJUcTMP8fG5G4XfH4EVEXzRFeSKv2sAbDxtQXU3rFEEXl/

Weiterbildung Ortsfeuerwehr Thale

+++ Ausbildung Vegetationsbrandbekämpfung +++

Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die andauernde Trockenheit in diesem Jahr bereits zu vielen Wald- und Vegetationsbränden geführt hat.

Vermehrt werden die Feuerwehren im Harzkreis und darüber hinaus mit dem Einsatzstichwort „B1 Freiland“ alarmiert. Oftmals bleibt es hier nicht bei einem Kleinbrand, sondern entwickelt sich rasant zu einem größeren Feuer, welches in vielen Fällen in schwer zugänglichem Gelände entsteht. Die Brandbekämpfung gestaltet sich erfahrungsgemäß schwierig und setzt zumeist geschultes Wissen voraus.

Um mehr über Vegetationsbrände, ihre Entstehung, Ausbreitung und Bekämpfung zu erfahren, haben die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Thale in den vergangenen zwei Wochen an drei Ausbildungen zu diesem Thema teilgenommen. Zugführer Stev Dyrla führte am ersten Ausbildungsabend einen Theorieunterricht durch, sodass die Einsatzkräfte ihre Grundkenntnisse zur Einsatztaktik, persönlichen Schutzausrüstung sowie entsprechenden Gerätschaften auffrischen konnten. Eine Woche später, parallel zum Waldbrand in Elbingerode und während ein Löschfahrzeug sowie sechs Kameraden den Einsatz dort unterstützten, übten die restlichen Kameradinnen und Kameraden praktisch das einsatztaktische Vorgehen bei der Vegetationsbrandbekämpfung. Dabei zeigte ihnen der Kamerad Nils Koch, welcher seit drei Jahren Mitglied des Waldbrandteams ist, Tipps und Tricks beim Verlegen von D-Schläuchen und im Handling mit Handwerkzeug. Zudem wurde mit dem HLF 10 die Pump- and Roll-Funktion geübt. Dabei fährt das Löschfahrzeug entlang des Flächenbrandes und kann währenddessen Wasser abgeben. Nebenher laufen Trupps mit D-Schläuchen und löschen das Feuer. Beide Ausbildungsschwerpunkte fanden vor allem bei den jungen Einsatzkräften Anklang.

Einen Tag später wurde die Praxisausbildung fortgesetzt. Dafür ging es in ein Waldstück zwischen Warnstedt und Quedlinburg, welches vom landwirtschaftlichen Betrieb Freist zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!

Vor Ort wurde das Einsatzszenario eines Waldbrandes nachgestellt, den es unmittelbar zu bekämpfen galt. Auch in diesem Fall wurde das einsatztaktische Vorgehen mit D-Schläuchen, Löschrucksäcken und Handwerkzeug geübt und optimiert, um im Einsatzfall bestmöglich vorbereitet zu sein.

Die vergangenen Einsätze haben gezeigt, welchen Wert die Anschaffung der Löschrucksäcke bei der Bekämpfung von Vegetationsbränden hat und auch in Zukunft haben wird. An dieser Stelle gilt ein großer Dank der Firma Blickpunkt Immobilien GmbH Thale, welche bereits in der zurückliegenden Zeit der Ortsfeuerwehr Thale drei dieser Löschrucksäcke gesponsert hat.

Egal ob Wald-, Feld- oder andere Vegetationsbrände, diese Art von Einsätzen wird die Feuerwehren wahrscheinlich zukünftig häufiger treffen, umso wichtiger ist es, sich in diesen Bereichen weiterzubilden und sich neues Wissen anzueignen.

Daher gilt ein großer Dank allen beteiligten Ausbildern und Teilnehmern für drei spannende und aufschlussreiche Ausbildungstage.

 

Gefahr von Vegetations- und Waldbränden

Sommer, Sonne, Sonnenschein…

…dazu Wind und wenig bis gar keine Niederschläge.

Viele Wiesen und Felder sind bereits stark vertrocknet. In den vergangenen Wochen kam es zudem immer wieder zu Vegetationsbränden im Harzkreis.
Die aktuelle Waldbrandgefahrenstufe für den Harz liegt bei 3 von 5, der Graslandfeuerindex bei 4 von 5.
In den kommenden Tagen steigen die Temperaturen und somit die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden weiter an.
Wir bitten daher um besondere Vorsicht und Rücksichtnahme, vor allem im Bereich von Feldern, Wiesen und Wäldern. Zudem sollte darauf geachtet werden, ausreichend Wasser zu trinken und sich im Schatten aufzuhalten, um einen Hitzschlag oder Hitzekollaps zu vermeiden.
Kommt gut durch das heiße Wochenende!

Brockenfahrt Kinder-und Jugendfeuerwehr Neinstedt

Brockenfahrt Kinder-und Jugendfeuerwehr Neinstedt

Unter dem Motto „Wir für unsere Umwelt“ startete die Kinder-und Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Neinstedt im letzten Jahr ihr Umweltprojekt.
Gemeinsam wurde während der vergangenen Dienste den Kindern die Umwelt wieder ein Stück weit näher gebracht und bewusst gemacht.
Am 14.05.2022 fand durch die Fahrt mit der HSB auf den Brocken das Projekt seinen Höhepunkt.
Mittels zwei MTF’s machten sich insgesamt 23 Kinder und Betreuer morgens um 8:30 Uhr von Neinstedt auf den Weg.
Von Wernigerode starteten alle zusammen durch grüne Baumlandschaften.
Allerdings war dieser Ausblick leider nicht von Dauer und die Betreuer konnten den Kindern das verheerende Baumsterben im Harz anhand der Brockenumgebung aufzeigen. Es kam zu schockierten Gesichtern und alle konnten sich noch einmal bewusst werden, was sie in den Diensten bisher erlernt hatten und was es heißt, auf seine Umwelt zu achten und diese zu schätzen.
Auf dem Brocken kamen die Kinder und Betreuer um ca. 11:30 Uhr an, sahen sich gemeinsam um, machten zahlreiche Erinnerungsfotos und schauten aus der Höhe von 1142m in die Umgebung, mit dem Hauptaugenmerk auf den Wald.
Nach einem stärkenden Mittagessen erhielten die Kinder ein selbsterstelltes Quiz, wo es nochmals rund um den Brocken und die Umwelt ging.
Während der Rückfahrt um 13:40 Uhr kontrollierten zwei Betreuerinnen die Quizblätter und konnten mit Freude feststellen, dass alle Kinder dieses sehr gut gelöst hatten.
Somit stand einer kleinen Überraschung nichts mehr im Wege.
Als die Dampflok in den Bahnhof Wernigerode einfuhr und sich alle vor dem Bahnstieg nochmals versammelt hatten, wurde eine Kleinigkeit von den Betreuern überreicht.
Für jedes Mitglied der Kinder-und Jugendfeuerwehr wurde ein Baum für den Harz gespendet, daher erhielten alle eine dafür ausgestellte Urkunde. Aufgrund einer großzügigen Spende von 2 Spendern konnte außerdem jedes Kind auch noch ein Patch, auf dem der Brocken und das Jugendfeuerwehremblem abgebildet sind, als besondere Erinnerung erhalten.
Gegen 16:00 Uhr kehrten alle Mitglieder an der Feuerwehr in Neinstedt zurück und machten sich allmählich auf den Weg nach Hause.
Aufgrund von staunenden, strahlenden und freudigen Gesichtsausdrücken der Kinder konnten die Betreuer von einem sehr gelungenen Tag ausgehen.
„Besonders möchten wir uns bei den beiden großzügigen Spendern, welche den Ausflug ebenfalls begleitet hatten, bedanken. […] durch ihre hohe Spende, die zweckgebunden für die Jugendarbeit in der Feuerwehr war, erhielten wir über den Feuerwehrförderverein die benötigten finanziellen Mittel, um den Ausflug zu organisieren.“, berichteten die Betreuer der Kinder-und Jugendfeuerwehr.
Mit den Worten „Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.“ möchten wir uns herzlich bedanken bei all den Helfern für das Organisieren und Durchführen des Ausflugs sowie bei der Nachbarfeuerwehr Stecklenberg für die Bereitstellung ihres MTF’s zum Transport aller Beteiligten.

Kinder- und Jugendfeuerwehr Neinstedt

Jahreshauptversammlung Ortsfeuerwehr Thale

Jahreshauptversammlung Ortsfeuerwehr Thale

Am Abend des 13.05.2022 fand die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Thale statt. Der erst im vergangenen Jahr neu gewählte Ortswehrleiter Uwe Meyer konnte nun erstmalig in seiner neuen Funktion die Kameradinnen und Kameraden aus Thale, die Stadt- und Ortsfeuerwehrleiter der Feuerwehren der Stadt Thale und Umgebung sowie den Bürgermeister Herrn Maik Zedschack im Rathaus Thale begrüßen. Zudem waren der Abschnittsleiter West sowie Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes Altkreis QLB, des THW, der Bergwacht, des Fördervereins und des Stadtrates zugegen und wurden vom Kameraden und Veranstaltungsleiter Klaus Lepsien durch die Jahreshauptversammlung geführt.

Nach einer Schweigeminute für die im vergangenen Dezember verstorbenen Mitglieder Ruth Krwaczyk und Arthur Behrend, wurde anders als in den vergangenen Jahren mit dem Tagesordnungspunkt „Aufnahmen, Beförderungen, Berufungen und Dienstjubiläen“ begonnen.

Zwei Auszeichnungen stachen an diesem Abend besonders hervor. Zunächst einmal wurden die Kameraden Klaus Lepsien und Reiner Prinzler für ihr 60jähriges Dienstjubiläum mit der Anstecknadel der Stufe VI geehrt. Des Weiteren konnten der Bürgermeister, die Stadt- und Ortswehrleitung sowie der Abschnittsleiter West Ingo Gericke eine ganz besondere Auszeichnung übergeben. Kamerad Rainer Stuck erhielt als Zeichen der Anerkennung für seine langjährige hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt. Stadtwehrleiter Steffen Bornemann hielt die Laudatio, in welcher er nochmals betonte, mit welchem Engagement und Herzblut Kamerad Rainer Stuck seit mehr als 40 Jahren die Geschehnisse in der Feuerwehr in jeglicher Form unterstützt und vor allem immer und zu jeder Zeit ein offenes Ohr für die Kameradinnen und Kameraden hat.

Die Ortsfeuerwehr Thale konnte zudem offiziell ihre neuen Mitglieder begrüßen:

  • Kameradin Janine Dyscher (FF-Anwärterin)
  • Kamerad Florian Nafe (FM-Anwärter)
  • Kamerad Florian Justin Winkelmann (aus der Ofw Sigmnaringen Abt. Jungnau)

Des Weiteren wurden folgende Würdigungen vorgenommen:

Beförderungen:

  • Kameradin Sarah Keune (Feuerwehrfrau)
  • Kamerad Nils Schmolke (Feuerwehrmann)
  • Kamerad Christian Rönnecke (Hauptfeuerwehrmann)
  • Kamerad Florian Opel (Hauptfeuerwehrmann)
  • Kamerad Rafik Röder (Löschmeister)
  • Kamerad Stev Dyrla (Brandmeister)
  • Kamerad Steffen Bornemann (Brandmeister)

Dienstjubiläen:

  • Kamerad Steffen Frömberg und Kamerad Ingo Braeuer (40 Jahre Stufe IV)
  • Kamerad Reiner Prinzler und Kamerad Klaus Lepsien (60 Jahre Stufe VI)

Berufungen:

  • Kamerad Sven Mey (Sicherheitsbeauftragter)

Anschließend an diesen besonderen Tagesordnungspunkt richtete der Bürgermeister der Stadt, Maik Zedschack, seine Grußworte an die Ortsfeuerwehr Thale. Neben Punkten wie dem Sanierungsstau und der Mitgliedergewinnung in der Ortswehr Thale, sprach das Stadtoberhaupt vor allem einen großen Dank für die Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden während der Pandemiezeit aus. Als Würdigung für die Einsatzkräfte und deren Familien erhielten diese bereits in der zurückliegenden Zeit einen Familienausweis, der zu Vergünstigungen innerhalb der teilnehmenden Einrichtungen der Stadt Thale legitimiert.

Mit einem Rückblick auf die Einsatz- und Ausbildungsstatistiken begann Ortswehrleiter Uwe Meyer nachfolgend seinen Rechenschaftsbericht für das Jahr 2021. Im vergangenen Jahr haben die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Thale insgesamt 151 Einsätze abgearbeitet und damit 18 Einsätze mehr als im Jahr 2020 und 28 mehr als noch 2019.

Wie auch im Jahr 2020 hat die Corona-Pandemie die Einsätze sowie die Aus- und Weiterbildungen stark beeinflusst. Nichtsdestotrotz waren die Kameradinnen und Kameraden im Jahr 2021 besonders stark gefordert. Die Monate Februar, Juni und Oktober zählen mit jeweils über 20 Alarmierungen zu den einsatzreichsten Monaten des zurückliegenden Jahres.

Zusammenfassend wurden 47 Brandeinsätze, 91 technische Hilfeleistungen und 13 sonstige Einsätze abgearbeitet.

Auch im Jahr 2021 kam es in Thale zu mehreren Brandeinsätzen in Ein- und Mehrfamilienhäusern, außerdem gehörten Türöffnungen und Tragehilfen für die Rettungsdienste ebenso zum Einsatzalltag wie Verkehrsunfälle oder ausgelöste Brandmeldeanlagen und Heimrauchmelder.

Bei zwei Großbränden in Quedlinburg sowie einem Gebäudebrand in Neinstedt leistete die Ortsfeuerwehr Thale Nachbarschaftslöschhilfe.

Zahlreiche Unwettereinsätze hielten die Einsatzkräfte auch im Jahr 2021 in Atem. So mussten die Einsatzkräfte während des starken Wintereinbruchs im Februar und während der Stürme „Hendrik“ und „Ignatz“ im Oktober eine Gerätehausbereitschaften einrichten, um das starke Einsatzaufkommen bewältigen zu können.

Nach dem Rechenschaftsbericht des Ortswehrleiters folgte der Bericht der stellvertretenden Kinderwartin, Laura Krüger, welche sich im Jahr 2021 gemeinsam mit der Kinder- und Jugendwartin, Nadine Bauer sowie ihrem Stellvertreter im Jugendbereich, Max Krol, über 20 Kinder- und elf Jugendfeuerwehrmitglieder freuen konnte.

Trotz erschwerter Ausbildungsbedingungen hat das gesamte Betreuerteam das Jahr über versucht, die Kinder und Jugendlichen bei Laune zu halten und abwechslungsreiche Dienste, teilweise auch im Onlineformat, für die jungen Brandschutzhelfer zu organisieren. Neben den wöchentlichen Ausbildungsdiensten konnten die Kinder und Jugendlichen unter anderem die Ferienfreizeit der Kornblume – Integrative Ferienfreizeit e.V. beim Lagerfeuerabend unterstützen und am Aktionstag des Kreisfeuerwehrverbandes Altkreis QLB teilnehmen und eine Fahrradtour durch Thale und Umgebung machen. Den Jahresabschluss verbrachte die Kinder- und Jugendfeuerwehr im Gerätehaus Thale und führte dort einen „Berufsfeuerwehrtag“ durch. Das junge Betreuerteam versucht jede Woche mit neuen Ideen die Dienste zu gestalten, um den Kinder- und Jugendgruppen feuerwehrtechnisches Wissen, aber auch soziale Kompetenzen zu vermitteln und junge Feuerwehrleute heranzuziehen.

Anknüpfend an die Rechenschaftsberichte erfolgten die Grußworte des Stadtwehrleiters Steffen Bornemann, welcher unter anderem die 2021 durchgeführten umfangreichen Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung sowie die Neuanschaffungen von Feuerwehrtechnik zusammenfasste. Unter anderem mit dem Aufbau einer Führungsgruppe und der Intensivierung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit führt die Stadtwehrleitung, in enger Zusammenarbeit mit den Ortswehren und der Stadt Thale, zahlreiche Umstrukturierungen durch, um die technischen und organisatorischen Einsatz- und Ausbildungsvoraussetzungen zu optimieren.

Nach weiteren Grußworten, unter anderem vom Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes Altkreis Quedlinburg e.V., Rolf Kosock sowie vom Abschnittsleiter West, Ingo Gericke, konnte Ortswehrleiter Uwe Meyer den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung beenden und alle Gäste ins Gerätehaus Thale zum gemeinsamen Ausklang einladen.

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Neues Mannschafts-Transport-Fahrzeug (MTF) für die Ortsfeuerwehr Westerhausen

Am Freitag, den 26.03.2021 fand unter den aktuellen Corona-Maßgaben im kleinen Rahmen die Übergabe eines neuen Mannschaftstransportfahrzeugs statt.

Ortswehrleiter Torsten Bothe konnte vom amtierenden Bürgermeister der Stadt Thale, Frank Hirschelmann, den Schlüssel für das neue Fahrzeug entgegen nehmen.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes Benz Sprinter, der in Zusammenarbeit der Firmen S&G Automobile GmbH Aschersleben und der Firma INTAX GmbH Oldenburg zu einem Feuerwehrfahrzeug umgerüstet wurde.

Nach der Übergabe und weiterer Glückwünsche u.a. durch den Ortsbürgermeister, Eiko Franke, konnten die Kameraden Ihr Fahrzeug begutachten und bekamen noch eine kleine Einweisung in die Technik durch die Firma S&G Automobile GmbH.

In den kommenden Wochen wird das Fahrzeug noch mit einer entsprechenden Digitalfunkausrüstung versehen und im Heckbereich werden noch Gerätschaften verlastet.

Anschließend kann das bisherige MTF, ein VW T4 aus Baujahr 1996, nach treuen Diensten in den verdienten Ruhestand gehen.


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