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Waldbrand / Wienrode
27. Juni 2026

Datum: 27. Juni 2026 
Alarmzeit: 15:48 Uhr 
Alarmierungsart: APP, DME, Sirene 
Dauer: 10 Stunden 52 Minuten 
Art: Mittelbrand 
Einsatzort: Baukenberg, Wienrode 
Fahrzeuge: ATV - Stecklenberg - 15, DLA (K)23/12 - Thale - 33, ELW - Thale - 12, GW - L1 - Thale - 53, HLF 10 - Friedrichsbrunn 43, KdoW - Thale - 11, KLF - Treseburg - 47, MTF - Friedrichsbrunn - 19, MTF - Stecklenberg - 19, MZF - Warnstedt - 18, TLF 16/25 - Thale - 23 
Weitere Kräfte: Feuerwehr Gernrode, Feuerwehr Stadt Blankenburg 


Einsatzbericht:

Am Samstagnachmittag wurde die Ortsfeuerwehr Friedrichsbrunn zu einer unklaren Rauchentwicklung alarmiert. Nach einer ersten Erkundung konnte zwar eine Rauchentwicklung wahrgenommen, aber nicht genau lokalisiert werden. Deshalb wurden die Ortsfeuerwehr Stecklenberg mit ihrem Quad sowie die Feuerwehr Gernrode mit ihrer Drohneneinheit nachgefordert. Mithilfe der Drohne wurde eine Rauchentwicklung hinter der Roßtrappe festgestellt. Infolgedessen alarmierte man die Ortsfeuerwehren Thale und Treseburg nach und versetzte sie in Bereitschaft. Die genaue Herkunft des Rauchs blieb zu diesem Zeitpunkt weiterhin unklar. Es bestand zudem der Verdacht, dass die Rauchentwicklung durch eine Köhlerei verursacht wurde. Die Ortsfeuerwehr Treseburg führte dort eine Erkundung durch – die Köhlerei konnte jedoch als Ursache ausgeschlossen werden. In Thale wurde parallel dazu die Drehleiter auf dem Gelände der Feuerwehr ausgefahren, um eine weitere Erkundung vorzunehmen. Dabei bestätigte sich die Rauchentwicklung hinter der Roßtrappe. Anschließend fuhr die Ortsfeuerwehr Treseburg in die angegebene Richtung. Mithilfe eines Mopedfahrers gelang es den Treseburger Einsatzkräften, die genaue Einsatzstelle zu lokalisieren. Diese befand sich in der Nähe des Baukenberges bei Wienrode. Zu diesem Zeitpunkt brannten etwa zwei Hektar Vegetation im unwegsamen Gelände. Umgehend wurden weitere Einsatzkräfte aus Thale sowie der Stadt Blankenburg zum Einsatzort alarmiert. Die zuerst eintreffenden Kräfte aus Treseburg und Thale begannen mit den Löschmaßnahmen mittels Löschrucksäcken, D-Rohren und Handwerkzeugen. Unterstützung erhielten sie durch die Einsatzkräfte der Stadt Blankenburg; auch das Löschflugzeug „Hexe-1“ kam zum Einsatz.

Am Abend forderte die Blankenburger Einsatzleitung die Vegetationsbrandbekämpfungseinheit der Feuerwehren der Stadt Thale an. Besonders personell unterstützten diese Kameradinnen und Kameraden die Löschmaßnahmen. In der Nacht zum Sonntag konnten die Einsatzkräfte aus der Stadt Thale ihren Einsatz beenden. Die weiteren Maßnahmen über Nacht und am Sonntag übernahmen Einsatzkräfte aus der Stadt Blankenburg sowie überregionale Einheiten aus Niedersachsen.

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